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Laut gegen Rechts

Am 27. Januar fand der „Internationale Gedenktag an die Opfer des Holocaust“ statt. Im Jahr 1945 wurde an diesem Tag das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau aufgelöst. Ein Tag an den sich zurückerinnert werden muss. Zum Anlass dieses wichtigen Tages haben der Verein gegen Nazis e.V. und Serviceplan Campaign die Kampagne „Sag es laut. Das macht den Unterschied.“ ins Leben gerufen, die zu Zivilcourage gegen Rassismus und Rechtsextremismus aufruft. Eine großangelegte Kampagne, die deutschlandweit mit acht Motiven über OOH-Motive, in Print und Digital zu sehen ist.

Image Credits: Verein gegen Nazis e.V.

Rassismus und Rechtsextremismus sind weiterhin ein aktuelles Thema. Vergangenes Jahr bekam die Black-Lives-Matter-Bewegung, die bereits 2013 ins Leben gerufen wurde, durch George Floyds Tod weltweite Aufmerksamkeit. Ein schreckliches Ereignis, das zu vielen Protesten und Demonstrationen im internationalen Raum führte. Das Thema Rassismus ist allgegenwärtig und verdient meiner Meinung nach genau die Aufmerksamkeit, die es seit vergangenem Jahr verstärkt bekommt. Ein Thema, vor dem keiner zurückschrecken sollte. Eines ist klar, je mehr darüber gesprochen wird, desto besser. Denn Aufklärung ist der Faktor, der tatsächlich gegen Rechtsextremismus hilft.

Die zum Denken anregende Kampagne „Sag es laut. Das macht den Unterschied.“ unterstreicht genau dieses „Aussprechen“. Denn die zunächst kryptisch wirkenden Motive sollen zum lauten Aussprechen animieren – nur dann machen die aneinander gereihten Wörter erst Sinn. Hier einige Beispiele: „Meer, toller Ranz!“, „Aus Lenn der Rhein!“, Kain’ne rächte geh Wald!“ und „Naht zieh’s raus!“ – Na, verstanden? Beim lauten Aussprechen ergibt der Wörtersalat Sinn.

Neben der Unterstützung von Partnern und Freunden von Laut gegen Nazis, machen auch bekannte Gesichter wie Caro Daur darauf aufmerksam. In Zukunft sind weitere Social-Media-Aktionen geplant, wie zum Beispiel die aktuelle TikTok Challenge #NahtZiehsRaus, um die Möglichkeit zu geben auch digital „laut“ sein zu können.

Eine Kampagne, die mich nochmal zum Nachdenken animiert hat und uns alle daran erinnert, wie wichtig Zivilcourage ist. Dementsprechend verdient diese Kampagne den Sinnvoll-Stempel! Denn jeder Schritt in Richtung mehr Toleranz und gegen Diskriminierung ist der Richtige.

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Sinn oder Unsinn?

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