schließen

Anonyme Ermahnung II

Anfang des Sommers war uns in der quer zu unserer Agentur verlaufenden Straße bereits die Botschaft „Wenn du nicht nett sein kannst sei still.“ aufgefallen. Bei einem Spaziergang im Veedel entdeckte Clemens nun die zweite anonyme Message:

Beim ersten Blick denkt man sich, äh ja, klar, logisch, macht doch jeder. Aber dann, beim weiteren Nachdenken, tun sich jede Menge Fragen auf. Was bedeutet Respekt denn eigentlich? Und was bedeutet es, jemanden zu respektieren? Wie geschieht das auf mentaler Ebene, und wie in der Praxis? Darf es dabei überhaupt einen Unterschied geben? Ein schöner Gedankenanstoß, eigentlich genau richtig für einen kurzen Spaziergang. Vielleicht hat man dabei sogar Begleitung, um sich die Gedankenbälle hin- und her zu werfen. Ganz respektvoll, versteht sich.

Ich bin gespannt, wann und wo wir die nächste anonyme Ermahnung finden. Ich hoffe der oder die Erfinder haben noch ein paar Schilder in der Hinterhand. Überhaupt würde ich nur zu gerne wissen, wer der Erfinder der Aktion ist. Wer steckt hinter den kleinen Holzschildchen, die an einem Stück grüner Wäscheleine baumeln? Wohnt er oder sie vielleicht in meiner Nachbarschaft? Sind es persönliche Erlebnisse, die den Erfinder zu den anonymen Ermahnungen motivieren? So oder so eine sinnvolle, zum Nachdenken anregende Aktion.

 

 

Was hältst Du von diesem Beispiel?
Sinn oder Unsinn?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.