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Das Problem mit der doppelten Verneinung

Und wieder ein Fall, bei dem mein Gehirn einen Aussetzer hatte. Denn immer, wenn in einem Satz eine doppelte Verneinung vorkommt, ist dieser  nicht nur für mich  schwer zu verstehen. Und ich frage mich: Ja, was denn nun? Ja oder nein? Bei diesem Beispiel ging der Absender sogar noch einen Schritt weiter.

Airbrush: Antifeminismus ist keine Alternative
© sinnfinder

So war es auf einer Litfasssäule und umliegenden Plakaten gesprayt worden. Halloo?? „Anti“, „Keine“ und dann auch noch „Alternative“. Schwieriger hätte es der Autor bzw. die Autorin nicht ausdrücken können. Im Kern geht es doch um die Aussage: „Feminismus ist super“. Okay, das wäre jetzt nicht der sexyste Slogan, aber etwas zu verklausulieren, nur damit es schlau klingt, ist doch auch bescheuert. In diesem Sinn: Zu diesem sozialpolitischen Statement fällt mir keine Alternative nicht ein, weshalb ich es trotzdem für nicht sinnvoll halte.

Was hältst Du von diesem Beispiel?
Sinn oder Unsinn?

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