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Ehrenplatz mit Kleingedrucktem

Wenn eine Straße nach einem benannt wird, weiß man, dass man es geschafft hat … aber wahrscheinlich auch schon tot ist. In diesem Fall ist es schön und hilfreich, wenn die Schilder das „Sprechen“ übernehmen.

Straßenschild in Köln: Paula-Kleinmann-Weg
© sinnfinder

Bei vielen Straßennamen frage ich mich, wer war das eigentlich? Ein Autor, ein Philosoph, ein Freiheitskämpfer, ein Politiker? Und in den meisten Fällen schäme ich mich, dass meine Allgemeinbildung genau an dieser Stelle eine Lücke hat. Umso erfreulicher, dass mir neuerdings Schilder unter Schildern auf die Sprünge helfen. Beim Paula-Kleinmann-Weg hätte ich die nicht gebraucht, weil ich in meiner Vor-Vegetarier-Zeit bei „Oma Kleinmann“ oft Schnitzel und den Kultfaktor konsumiert habe, während sie in der Küche auf ihrem Stammplatz saß und alles überwachte. Aber ich freue mich, dass so ihr regionaler Promi-Faktor auch für Neu-Kölner oder Besucher erhalten bleibt. Also im Gedenken an Paula Kleinmann und zur generellen Fütterung meines Wissens sind diese Zusatzschilder einer sehr sinnvolle Sache.

 

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