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Ein Gully, der singen kann

Wer in Hannover aus dem Hauptbahnhof heraustritt, könnte glauben, seine Ohren spielen ihm einen Streich. Es liegt Musik in der Luft. Und die kommt aus dem Untergrund. Doch woher genau?

Nach kurzer Suche wird klar: Die beruhigenden Gitarrenklänge kommen aus einem Gullydeckel! Wie cool ist das denn?

Ich befragte die Suchmaschine meines Vertrauens nach weiteren Informationen und stieß auf die Website http://gullyman.eu/.  Dort erfuhr ich, dass die Idee, aus Hannovers Bahnhofsvorplatz ein dauerhaftes Mini-Open-Air-Konzert zu machen, von dem Hamburger Architekten Timm Ohrt kam. Dieser hatte den Auftrag, den Ernst-August-Platz neu zu planen und setzte den Umbau im Jahr 2000 in die Tat um.

Seither werden Pendler, Besucher und Anwohner rund um die Uhr – in Tages- und Nachtschichten – von „DJ Gullyman“ beschallt. Und zwar ganz old school via zwei CD-Player und Lautsprecherboxen. Jedes Quartal wechselt die Playlist – die entsprechenden Songs und ihre Interpreten bzw. Komponisten werden auf der Website veröffentlicht. Das Besondere: Wer Lust hat, seine eigenen Songs vom singenden Gully von Hannover performen zu lassen, kann sich bei den Initiatoren melden.

Stadtmarketing, das im Ohr und damit im Kopf bleibt. Eine eindeutig sinnvolle Aktion!

Was hältst Du von diesem Beispiel?
Sinn oder Unsinn?

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