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Graffiti-Guerilla

 

Mural von Graffitikünstlern am Berliner Moritzplatz
©sinnfinder

Dieses Wandgemälde, auf Neudenglisch auch Mural genannt, ist alles andere als unauffällig. Gesichtet in einem Innenhof am Berliner Moritzplatz starrt dieses riesige Emoticon einen an, als sei es gerade in flagranti ertappt worden. Worauf soll hier aufmerksam gemacht werden? Die Neueröffnung eines Fetischclubs? Ein erhöhtes Aufkommen von Einbrechern?

Der dazugehörige Hashtag #emojivandals klärt auf: Hinter der Wandmalerei steckt der Sprühdosenhersteller Montana Cans, der mit dieser Art des Guerilla Marketings auf seine eigens kreierten Emojis hinweist – und damit seine Bekanntheit in der Graffitiszene steigern möchte. Auf der Website des Heidelberger Unternehmens finden sich weitere Motive, die der Sprayer-Szene als bildliches Vokabular für ihre digitale Kommunikation dienen. Außerdem kann man sich in einem Video anschauen, wie das haushohe Mural entstanden ist.

Auffällig, plakativ, zielgruppengerecht – Mit dieser coolen Aktion hat das Montana Cans mit Sicherheit viele seiner potenziellen Sprayer-Kunden, aber auch die Aufmerksamkeit vieler Passanten erreicht. So macht man sinnvolles Marketing!

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