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Kölle Alaaf vom Sofa aus

Auch im Frühjahr 2021 sind alle Veranstaltungen im öffentlichen Raum auf Eis gelegt. Das bedeutet nun leider auch, dass alle Karnevalssitzungen und Umzüge ausfallen. Aber ein Jeck wäre schließlich kein Jeck, wenn er dafür keine Lösung hätte. Seit Beginn des Jahres ist es möglich, auf der Jeckstream-Seite per Streaming an den Veranstaltungen teilzunehmen. Eine Besonderheit der Streams ist, dass verschiedene Pakete buchbar sind. Es steht dem Nutzer also frei, wieviel und was genau gestreamt werden soll. Je nach Größe des Pakets, variieren die Preise. Mit dem Erwerb eines solchen Pakets erhält der Käufer einen Zugangscode, der 48 Stunden lang gültig ist.

Image Credits: Jeckstream

Karneval vom Sofa aus? Kommt da überhaupt die richtige Stimmung auf? Naja, ganz so wie die letzten Jahre wird es wohl nicht werden, aber in meinen Augen ist es eine super Möglichkeit Karneval auch mal gemütlich zu feiern und nicht ganz ausfallen zu lassen. Mit kaltem Kölsch sieht die Welt ja eh nur noch halb so schlimm aus, oder? Und wenn ich dabei die lokale Künstlerszene unterstützen kann, um so besser!

Was ich an den Streams besonders gut finde ist, dass die Künstler und Moderatoren frei wählbar sind. Jeder Jeck kann sich sein ganz persönliches Karnevals-Event zusammenzustellen. Ob es die Bläck Föös, Höhner oder Brings sind – alle können das Karnevals-Gefühl in den eigenen vier Wänden verbreiten. Eine großartige Art, dieses Jahr positiv zu starten, die schweren Zeiten hinter sich zu lassen und wieder mehr Farbe in unser Heim zu lassen.

Per Zufall stieß ich auf die Jeckstream-Seite. Auf Social Media ist leider auch nicht mehr zu finden als auf der offiziellen Köln-Website. Vielleicht macht dieser Beitrag den ein oder anderen auf die Aktion aufmerksam und hilft dabei dem Marketing etwas unter die Arme zu greifen. Denn es ist eine Aktion, die definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient und hoffentlich auch gerne von allen Jecken genutzt wird. Aus diesem Grund erhält der Jeckstream ganz klar den Sinnvoll-Stempel. Um es mit dem dritten kölsche Jrundjesetz zu sagen: Et hätt noch immer jot jejange!

Das Feiern, Beisammensein und Singen holen wir dann gerne in sicheren Zeiten nach – hoffentlich ganz bald.

Was hältst Du von diesem Beispiel?
Sinn oder Unsinn?

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