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Krankenkasse mit Coolness-Faktor?

Auf dem Weg zur Arbeit fiel der Blick mal wieder auf die gegenüberliegende Hausfassade. Und damit auf die aktuelle Kampagne meiner eigenen „Gesundheitskasse“ DAK. Irgendwie cool, dachte ich. Aber passt das wirklich zu diesem schwerfälligen Verein?

„Ganz schön krank, Leute“, „Seid mal nicht so social“, „Wollt ihr Stress oder was?!“ sind die Headlines der aktuellen Image- oder Aufklärungskampagne der DAK. Ich habe keine Ahnung, wie das Konzept dahinter aussieht … und als Rezipient muss ich das ja auch nicht. Deshalb kann ich von dieser naiven Warte aus auch nur sagen, dass ich den Inhalt und das damit verbundene Ziel – für krankmachende Lebensweisen zu sensiblisieren – super finde. Natürlich ist mir auch klar bzw. vermute ich, dass ich mit meinen Ü50 schon lange nicht mehr zur Zielgruppe dieser Kampagne gehöre. Aber im Ernst: Wie passt diese schön, bunte, fast kindliche Optik und die bemühte Jugendsprache mit der DAK zusammen? Für mich überhaupt nicht. Aber das liegt sicher daran, dass ich seit ebenso über 50 Jahren ein DAK-Mitglied bin und deshalb weiß, was das immer noch für ein bürokratischer Haufen ist. Egal. Mich würde ehrlich interessieren, wie die Kampagne von jüngeren, noch unvorbelasteten Menschen gesehen wird. Deshalb freue ich mich auf Kommentare. Aufgrund der Inhalte heißt mein Fazit „sinnvoll“. Für die Markenkommunikation halte ich diese Kampagne eher für unpassend und deshalb „sinnlos“.

Was hältst Du von diesem Beispiel?
Sinn oder Unsinn?

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