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Mehr als nur einen Sinn.

Ein Leben auf der Straße – eisiger Kälte und Nässe ausgesetzt. Für die meisten von uns kaum vorstellbar, für viele aber ein hartes Schicksal, auf welches das Straßenmagazin „Hinz&Kunzt“ schon seit längerer Zeit aufmerksam machen will. Wie? Mit einem fahrenden, werbefinanzierten Dach.

Image Credits: HinzUndKunzt_CityLifeBillboard_KeyVisual01

Das Straßenmagazin setzte die rollende Mini-Herberge – auch City Life Billboards genannt –  Mitte des Monats mit Unterstützung der Werbeagentur Philipp und Keuntje um. Präsentiert wurde es dann dort, wo es auf jeden Fall gesehen wird. Am Hamburger Fischmarkt. Tüv geprüft, 24 Stunden zugänglich, von innen abschließbar und mit Notausgang und Notrufknopf ausgestattet. Die Unterkunft soll Obdachlosen besonders in den immer noch kalten Nächten einen geschützten Zufluchtsort bieten und alle zwei Wochen einen neuen Platz in der Hansestadt finden.

Und das Beste, die Unterkunft finanziert sich über die Werbeeinnahmen, welche auf die Planen gedruckt sind. Unternehmen, wie das Futterhaus, Kellogg’s oder Linkedin sicherten sich schon die außergewöhnliche Werbefläche, die pro Woche bei ca. 5.000€ liegt. Laut Sprecherin des Straßenmagazins sollen die ersten sechs Wochen bereits ausgebucht sein. Überschüssige Einnahmen sollen danach an Fonds gehen, mit denen Obdachlose dauerhaft in Unterkünften untergebracht werden können.

Leider soll das City Life Billboard erstmal eine einmalige Aktion bleiben, was ich persönlich unglaublich schade finde. Die Idee ist einfach super und eine echte Win-Win Situation für Betroffene und Unternehmen und bietet vor allem durch die Fonds eine langfristig bessere Perspektive. Daher von meiner Seite ein ganz klarer SINNVOLL-Stempel! 

Was hältst Du von diesem Beispiel?
Sinn oder Unsinn?

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