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Montag bis Sonntag: Ruhetag

Die Gastronomie-Branche ist durch die Corona-Krise wohl mit am stärksten betroffen. Innerhalb eines Jahres mussten Restaurants, Cafés und Bars in Deutschland zum zweiten Mal schließen. Das Bund-Länder-Treffen ergab vergangenen Mittwoch, dass die bisherigen Beschränkungen für die Gastronomie, die schon im Teil-Lockdown galten, bis zum 7. März verlängert werden. Gastronomen müssen also weiterhin vor allem eins: Um ihre Existenz bangen. Und wann wieder von einer gewissen Normalität gesprochen werden kann bleibt unbekannt.

Image Credits: GTP

Denn auch Lieferdienste und Take-Away-Angebote können nicht wettmachen, was den Restaurants an Umsätzen fehlt. Für viele in der Branche lohnt sich ein solches Angebot nicht, falls sie überhaupt die Möglichkeit haben, ein solches Angebot einrichten zu können. Mit der Senkung der Mehrwertsteuer ist zwar den gastronomischen Betrieben geholfen, die Take-Away-Angebote anbieten. Den anderen Betrieben, denen dieser Service nicht möglich ist, ist damit jedoch alles andere als geholfen. Der verminderte Steuersatz von 7 Prozent wurde bis Ende 2022 verlängert. „Die Entscheidung ist eine wichtige Motivation für die Unternehmer, ihre Betriebe fortzuführen und auch für die Beschäftigten eine mutmachende Botschaft.“, teilte der Hotel- und Gaststättenverband mit. Nun ja, die Voraussetzung bleibt jedoch bestehen – eine Wiedereröffnung. Die Gastronomen brauchen die Chance, Einnahmen zu erzielen.

Vielen Gastronomen bleibt also im Moment nicht viel mehr übrig, als das Beste aus der Situation zu machen. So auch ein Betrieb gleich um die Ecke von Get the Point. Dieser wirbt mit seinen neuen Öffnungszeiten. Montag bis Freitag geschlossen und am Wochenende muss er sich davon erstmal erholen. In Situationen, in denen sich Gastronomen seit geraumer Zeit wiederfinden, ist Humor oftmals das Einzige, was ihnen übrigbleibt.

Gegenseite Unterstützung und Solidarität ist das, was in diesen Zeiten wirklich zählt. Vielleicht inspiriert dieser Artikel einige, sich heute Abend mal frei zu nehmen und sich Essen liefern zu lassen. Entspannen und damit die lokale Gastronomie unterstützen – besser geht es doch kaum, oder? In diesem Sinne erhält dieses Schild im Namen der gesamten Gastronomiebranche den Sinnvoll-Stempel.

 

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