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Schlechte Nachrichten gut verpackt

Es ist so einfach und macht auch manchmal richtig Spaß, sich über Missstände aufzuregen und mit Mitmenschen darüber in Rage zu reden. Da gibt die Deutsche Bahn immer ein beliebtes Ziel ab. Jeder kann seine ganz persönlichen Horrorstories von Verspätungen, ausgefallen Klimaanlagen, Gedränge in den Wagons und vielem mehr beisteuern. Klar ist aber auch, dass es ein ganz schöner Kraftakt ist, den Großbetrieb am Laufen zu halten. Die Instandhaltung des Streckennetzes verschlingt jährlich mehrere Millionen und jede Reparatur dauert ihre Zeit. Für die Reisenden oft mit ärgerlichen Folgen. Deshalb war es eine schöne Idee von der Bahn, schlechte Nachrichten zumindest nett zu verpacken. Seit Anfang der 90er Jahre versucht Max Maulwurf Einschränkungen mit einem Augenzwinkern zu vermitteln.

Bei mir hat das gut funktioniert. Ich finde die Zeichnungen ziemlich süß. Natürlich bleibt der Brückenbau für die Betroffenen lästig, aber der Ton macht die Musik. Heißt, der Einsatz von Max Maulwurf macht die schlechte Nachricht etwas sympathischer. Von mir also das Prädikat „sinnvoll“. Wer mehr zur Entstehungsgeschichte dieses kleinen Kommunikators erfahren will, kann sie hier nachlesen.

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