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Storytelling mit Bob Dylan

Marke verspricht. Marke verführt. Marke ist Emotion. Deshalb muss bei einer Marke alles passen – vom Logo über das Packaging bis hin zur Wahl des Werbegesichts. 

Bob Dylan hat dieser Tage seinen eigenen Whiskey auf den Markt gebracht: Heaven’s Door. Ich trinke weder gerne Whiskey noch gehört Dylan zu meinen most played Artists, trotzdem überzeugt das Gesamtpaket den Konsumenten in mir.

Image credit: The New York Times

Für mich ist Dylans Whiskey mehr als nur eine weitere seelenlose Celebrity Brand. Bewerben Promis Produkte, fehlt in der Regel eine echte Beziehung zwischen Marke und Mensch; in Konsequenz wirkt die Werbung platt und unglaubwürdig. Ein schönes Beispiel hierfür ist der Instagram-Fail der Marke Coral – sie hatte reichweitenstarke Influencer mit einer Flasche Waschmittel posieren lassen und erntete dafür einen Shitstorm im Netz.

Damit Werbung funktioniert, muss sie mir eine Geschichte erzählen, die ich glauben kann oder wenigstens glauben möchte. Und genau das schafft Heaven’s Door. Produkt, Branding, Testimonial, für mich stimmt hier alles. Dylan mit zerzaustem Haar in einer leeren Bar, ein Glas Whiskey vor sich, das an Edward Hoppers berühmte „Nightshawks“ erinnernde, einströmende Licht – Heaven’s Door ist Storytelling pur. Und Dylans Story von der Liebe zum Whiskey ist für mich hundertmal glaubwürdiger als die von Schaupsielerin Mila Kunis, die Jim Beam 2014 als Markenbotschafterin verpflichtetete. Für mich macht Heaven’s Door als Verschmelzung von Mann und Marke deshalb absolut Sinn.

Wer mehr über die Entstehungsgeschichte von Bob Dylans Whiskey Heaven’s Door wissen möchte, kann hier und hier weiterlesen.

Was hältst Du von diesem Beispiel?
Sinn oder Unsinn?

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