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Agentur-Kaufrausch

Die globale Wirtschaft läuft so: Unternehmen müssen wachsen. Immer schneller und immer mehr. Aus sich selbst heraus bekommen sie das meistens nicht hin. Die einfachste Lösung: Wir kaufen uns noch ein paar Unternehmen dazu und werden dann noch mächtiger. Dieser Kaufwahn betrifft natürlich auch die Werbe- und Kommunikationsbranche.
Die neueste Schlagzeile aus der Horizont dazu:

Horizont-Schlagzeile: WPP kauft Thjnk
©horizont.net

Dazu sollte man wissen, dass WPP bereits so namhafte Agenturen wie Grey, Scholz & Friends, Ogilvy u.v.m. gehören. Alle Beteiligten beschreiben solche Deals natürlich als Erfolg und dass man jetzt mit der großen Gruppe im Rücken ganz andere Sachen machen und Dinge drehen könne. Für die Anteilseigner werden sich solche Übernahmen sicherlich lohnen und monetär auszahlen. Sonst würden sie es nicht tun. Für mich geben alle diese Agenturen allerdings ihre Eigenständigkeit auf. Stück für Stück. Und auch wenn die Agenturmarken vordergründig erhalten bleiben, laufen doch die Fäden an zentraler Stelle zusammen. Die Vielfalt an charakterstarken Agenturen nimmt dabei immer weiter ab. Schade.

Mein Fazit: Monopolisierungsentwicklungen im Kommunikationsumfeld halte ich für schädlich und sinnlos!

Was hältst Du von diesem Beispiel?
Sinn oder Unsinn?

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