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Aus Fehlern lernen

Plastikmüll vermeiden? Sollte man machen! Wir gehen brav mit dem Jutebeutel zum Supermarkt, und was macht Rewe? Zeigt auf der letzten Seite seiner Werbesendung ganz stolz „Wir tun was gegen Plastikmüll“, verpackt diese dann aber in einer Plastikhülle.

Phote credit: Twitterperlen

Ich finde es super, dass sich Rewe mit unverpacktem Gemüse und Recyclingflaschen bemüht, Plastikmüll zu vermeiden, aber die überflüssige Folie um den Katalog herum untergräbt die Botschaft  leider komplett. Scheint, als hätte sich die Marketingabteilung hier ein Paradebeispiel aus der Kategorie „Gute Idee, leider nicht zu Ende gedacht“  geleistet.

Aber vielleicht hat die Häme, die der Lebensmittelhändler dafür einstecken muss, auch ihr Gutes. Ich hoffe zumindest, dass Rewe den Fauxpas zum Anlass nimmt, um generell zu überdenken, warum die Werbesendungen überhaupt im Plastikhemd daherkommen – frischgehalten werden muss hier schließlich nichts.

Und so leicht es ist, sich hier über Rewe aufzuregen, vielleicht können wir uns alle an die eigene Nase fassen und überlegen, ob wir in logischer Konsequenz den Zeigefinger nicht auch auf uns richten müssten. Kaffee to go hier, Amazon-Order dort – es gibt viele kleine Stellschrauben, an denen jeder von uns jeden Tag drehen kann, um seinen Fußabdruck ein bisschen grüner zu machen.

Was hältst Du von diesem Beispiel?
Sinn oder Unsinn?

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