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Vom Kaffeeröster zum Autohaus

Die Erschließung neuer Produktsegmente und Märkte ist für Tchibo nicht unbekannt, denn bereits in der Vergangenheit diversifizierte sich das Unternehmen vom reinen Kaffeeröster zur Verkaufsplattform für Kleidung, Kosmetik und Gartenmöbel. Darüber hinaus können Tchibo-Kunden und Autobegeisterte jetzt durch die Kooperation mit „like2drive“ ein Abonnement für Elektrowagenmodelle wie den Tesla Model 3 oder den neuen Fiat 500E ICON abschließen. Wer von einer Fahrt im topmodernen Tesla träumt, sollte also jetzt besonders aufmerksam lesen.

Image Credits: Tchibo

Für Kunden soll das sogenannte All-inclusive-Abonnement besonders attraktiv sein, da die Startprämie, Werkfracht und Schlussrate entfallen. Damit scheint das Abonnement im ersten Moment wie DIE Chance. Genauer betrachtet ist das Tesla-Abo aber mit ca. 770€ pro Monat und nur 10 Tsd. Freiklometern relativ kostenintensiv und nichts für den kleinen Geldbeutel – zumal auch die Ladung des E-Autos eigens vom Kunden gezahlt und durchgeführt werden muss.

Ich finde, dass sich Tchibo zu sehr von der eigentlichen Unternehmensidentität entfernt hat. Bei den bisherigen Produktdiversifikationen konnte immer noch ein Bezug zur Marke hergestellt werden. Doch bei einer endlosen Erweiterung des Produktsortiments, wie jetzt durch das Auto-Abo, fällt es schwer, eine Verbindung herzustellen. Zudem fühle ich mich beim Abschluss eines Leasingvertrags wesentlich sicherer beim Profi im Autohaus. Tchibos unendliche Diversifikation bekommt von mir dementsprechend den SINNLOS-Stempel!

 

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