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Werbung gegen Werbung

Eine Werbekampagne gegen Werbung, klingt so, als ob Sebastian Vettel nun gegen den Lärm auf Formel-1-Strecken klagt oder Miley Cyrus gegen sexuelle Freizügigkeit singt. Dialektisch auf jeden Fall sehr anspruchsvoll. Hinter der Kampagne „Werbestopper.de“, die in elf Städten als City-Light-Kampagne läuft, steckt GDVI, die Gesellschaft zur Durchsetzung von Verbraucher-Interessen GmbH, ein Verbund von Anwälten. Der beworbene Dienst ist eine Art Adblocker – für den Briefkasten. Unter der Domain können sich Verbraucher kostenlos registrieren und unerwünschte Postwurfsendungen blockieren, egal ob persönlich adressierte oder nicht adressierte. Eigentlich eine sinnvolle Sache.

Oliver Kahn als Testimonial für Werbestopper.de
© Werbestopper

Aber: Mit Oliver Kahn wurde ein sehr häufig gebuchtes Testimonial genommen und die Metapher „Kasten sauber halten“ ist – sagen wir mal – platt. Unerwünschte Werbung wird mit den Mitteln der unerwünschten Werbung bekämpft. Nun ja, entscheide selbst ob sinnlos oder sinnvoll.

Gastautor: Jens Hüttenberger | http://texter-huettenberger.de/

Texter, Online-Redakteur, SEO-Fachmann, Blogger, Kommunikationsberater – Jens Hüttenberger hat viele Qualitäten. An dieser Stelle wird er künftig hin und wieder zum Sinnfinder.

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